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Brandschutz / Explosionsschutz |
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Ein Funke genügt! - Brandmelde- und Löschsysteme
Die Zahlen sind alarmierend:
Gemäß Aussagen von Herstellern aus der Brandschutzbranche brennt in Deutschland täglich mindestens eine Absauganlage bzw. Entstaubungsanlage.
Die Folgen für die betroffenen Unternehmen sind immens. Nicht nur die Gefährdung der Mitarbeiter während des Feuers stellt ein unkalkulierbares Risiko dar. Auch die Auswirkungen des Brandes auf das Unternehmen sind zumeist schwer abzuschätzen.
Anlagenteile werden zerstört, der Produktionsausfall führt zu Lieferschwierigkeiten, welche die Wettbewerbskraft zumindest temporär schwächen.
Dabei sind die Ursachen bekannt:
Voraussetzung für den Brand einer Absauganlage, eines Entstaubungssystems ist - von Selbstzündung einmal abgesehen - der Eintrag einer wirksamen Zündquelle, brennbarer Staub und eine ausreichende Sauerstoffzufuhr.
LET®meschede betrieb frühzeitig Ursachenforschung und hält langjährig bewährte Entstaubungsanlagen mit konstruktivem Brandschutz bereit, die im Praxisbetrieb das Gefährdungsrisiko deutlich minimieren.
Seit 1992 wurde das Verhalten von Staubbränden in lufttechnischen Industrieanlagen und Entstaubungssystemen wissenschaftlich eingehend hinterfragt und beleuchtet.
Mit Unterstützung der Technischen Hochschulen wurde ein Forschungsauftrag zum Erfolg geführt, der ein Branderkennungs- und Löschsystem möglich machte. Die erreichten Parameter sprechen eine eindeutige Sprache:
98% ige Sicherheit :
Gemeinsam mit dem Hochschulpartner, der Feuerwehr, aber auch anderen Instituten entstand ein leistungsfähiges und sicheres Brandmelde- und Löschsystem für Absauganlagen und Abscheideanlagen. Zu den bisher bekannten Möglichkeiten Brände mit Argon oder CO2 zu löschen wird beim neuen Brandmelde- und Löschsystem der Brand sofort lokalisiert und mit so genanntem "Trockenschaum" (Schaum mit geringem Wasseranteil und Druckluft) gelöscht.
Dieses Löschmittel ermöglicht, Glimmbrände und offene Brände sofort zu bekämpfen. Die Gesamtanlage ist innerhalb kürzester Zeit wieder voll funktionsfähig. Das konstruktive Brandmelde- und Löschsystem ist mit verschiedenen Branderkennungsmeldern, wie Temperaturmeldern, Ionisations-Rauchmeldern, Thermofühlern und CO2-Gasmessgeräten, ausgestattet. Eine Brandmeldezentrale stellt sicher, dass die Alarmweiterschaltung zum Betriebspersonal oder zur Feuerwehr erfolgt - rascher kann ein drohender Brand nicht bekämpft werden. Ein Sicherheitssystem überprüft ständig automatisch, ob die Anlage ordnungsgemäß arbeitet. Bei diesem System werden vom Verband der Sachversicherer (VDS) geprüfte Komponenten eingesetzt. Jedes Absaug- und Abscheidesystem lässt sich ohne großen Aufwand innerhalb kürzester Zeit mit dieser Technologie ausstatten.
Brandmelde- und Löschsystem von LET®meschede berücksichtigt die
Vorteile unseres Brandmelde- und Löschsystems sind:
Mit Brandmelde- und Löschsystemen der Marke LET®meschede erhalten Sie Ihre Produktionssicherheit, Ihre Lieferfähigkeit und somit auch Ihre Wettbewerbsfähigkeit.
Know-how - Explosionsschutz
Wie kommt es zu einer Staubexplosion?
Gemische aus Staub und Luft sind dann explosionsfähig, wenn der Staub aus brennbarem Material besteht. Kohle, Mehl, Holz, Stärke, Cellulose, Magnesium, Aluminium, Graphit oder Kunststoffe sind in dieser Form explosiv oder zumindest brennbar.
Neben der Brennbarkeit ist die geringe Partikelgröße der Stäube ein entscheidender Faktor, denn die explosiven Effekte steigen mit abnehmender Partikelgröße.
Sind in diesen Fällen ein brennbares Staub-Luft-Gemisch mit ausreichend Sauerstoff und eine wirksame Zündquelle mit genügend Energie zur selben Zeit vorhanden, besteht Explosionsgefahr.
Foto: DMT, Dortmund
Als Zündquellen sind wirksam:
Zur Auslegung von Explosionsschutzmaßnahmen gemäß den Explosionsschutzrichtlinien sind zunächst Untersuchungen bezüglich des KST-Wertes durchzuführen.
Versuche bei der Fachstelle für Brand- und Explosionsschutz über Tage (Bergbau-Versuchsstrecke bei der DMT - Gesellschaft für Forschung und Prüfung mbH, Dortmund) haben gezeigt, dass mit einem KST-Wert bis zu 300 bar*m*s-1 zu rechnen ist. Eine Versuchsreihe mit Aluminiumgriespulver hat sogar einen KST-Wert von bis zu 680 bar*m*s-1 ergeben.
Mit Hilfe der Explosionskenngröße (KST-Wert) von Stäuben lassen sich mögliche Explosionsgefahren beurteilen und die Anforderungen an Schutzmaßnahmen festlegen. Die Kenngrößen sind sehr produktspezifisch und sollten unter Berücksichtigung des jeweiligen Anwendungsfalls ermittelt werden.
Der KST-Wert kann in folgende Staubexplosionsklassen = St. in bar*m*s-1 eingeordnet werden:
Zusätzlich müssen seit dem 1. Juli 2003 die Bestimmungen gem. der ATEX-Richtlinie erfüllt werden.
Die ATEX 95 (kurz für ATmosphère EXplosible) legt Anforderungen an Produkte fest und wendet sich vornehmlich an Hersteller. Die Richtlinie betrifft sämtliche elektrische Geräte, Schutzsysteme und deren Komponenten, die sich in potentiell explosionsfähiger Atmosphäre befinden.
Die ATEX 137 beschreibt Anforderungen an Arbeitsstätten und ist für Betreiber der Anlagen relevant. Sie befasst sich mit dem betrieblichen Arbeitsschutz und wurde mit der Betriebssicherheitsverordnung in nationales Recht umgesetzt.
Für den Bereich des Explosionsschutzes bietet LET®meschede folgende Lösungsmöglichkeiten:
Entstehung vermeiden... durch primäre Explosions-Schutzmaßnahmen
Zündung vermeiden... durch sekundäre Ex-Schutzmaßnahmen
Sind die Entstehung einer Explosion bzw. die Entstehung von Zündquellen nicht auszuschließen, stehen folgende konstruktive Schutzmaßnahmen zur Verfügung:
Für alle explosionsgefährdeten Staubarten ist eine Investition in explosionsgeschützte Absauganlagen unter dem Gesichtspunkt der Produktionssicherheit zu empfehlen.
Welche Lösungsmöglichkeit in Ihrem Fall in Frage kommt, sollte in einem persönlichen Gespräch vor Ort festgelegt werden.
PDF-Download Brandschutz / Explosionsschutz Kompetenzbroschüre